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Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1949 durch Georg Baier, dessen Namen nach wie vor nicht nur Bestandteil des Firmennamens ist sondern darüber hinaus auch das Firmenlogo ziert, hat sich am Produktsortiment nicht allzu viel geändert – sieht man von den moderneren Konservierungsverfahren einmal ab.

Getreu dem Motto „Natürlich Gutes aus Tradition“ beschäftigt man sich im Hause Baier genauso wie damals mit der Gewinnung und Verarbeitung hochqualitativer Naturerzeugnissen, insbesondere von Wald- und Kulturpilzen, Preisel- und Heidelbeeren sowie anderen Früchten, die vorrangig in vitaminhaltigen Konfitüren und zuckerreduzierten Fruchtaufstrichen Verwendung finden.

Und genauso wie damals besteht unser Kerngeschäft aus dem Sammeln, Pflücken, Sortieren und einer handwerklicher Verarbeitung dieser direkt aus der Natur gewonnenen Delikatessen – einzig mit dem Unterscheid, dass heute vollkommen andere Anforderungen an Transport und Haltbarkeit der Produkte gestellt werden.

Heute müssen Pilze und Beeren weite Entfernungen in immer grösseren LKWs, Flugzeugen oder Schiffen aus den Waldgebieten natürlichen Vorkommens in Osteuropa, Sibirien und Skandinavien oder aus den Kultur-Anbaugebieten Südostasiens zurücklegen. Denn die zu Beginn der Menschheitsgeschichte vorherrschende Form des Nahrungserwerbs - nämlich das Sammeln von Pilzen und Früchten - wird in unseren Breitengraden nur noch von „Hobbysammlern“ ausgeübt. Zum andern zeigt z.B. der Pfifferling in den ehemals artenreichen Waldgebieten Süddeutschlands seit den 1970er Jahren vermutlich aufgrund zunehmender Luftverschmutzung erhebliche Rückgangstendenzen.

So wundert es nicht, dass von den ehemals zahlreichen Sammel- und Verarbeitungsstellen bundesweit insgesamt nur zwei Handvoll Pilz- und Beerenhandelsbetriebe übrig geblieben sind, wobei die größeren Anbieter noch in Bayern ansässig sind, genau genommen in der Oberpfalz.

Um dies zu verdeutlichen, der heimischen Tradition im Allgemeinen und der Familientradition im Besonderen gerecht zu werden, werden unsere Pilz- und Beerenverpackungen neben dem neuen Logo nach wie vor mit dem Bayerisches Landessymbol, den weiss-blauen Rauten, versehen.

Mehr denn je liegen Pilze und Beeren voll im Trend. Schonend eingekocht, zuckerreduziert und unter Verzicht auf Pektinzusatz treffen wir voll den Zeitgeist. Die Herstellung in kleinen Chargen bei hohem Fruchtanteil führt zu optimaler Qualität und hohem Geschmackserlebnis.

Daneben garantieren auch die Originalität unserer Manufaktur als auch unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den hohen Qualitätsstandard, flankiert durch diverse Qualitätssicherungskontrollen in Bezug auf Produktsicherheit und Nachverfolgbarkeit, beginnend bereits an der Grenze des Ursprungslandes bis hin zu unserer eigenen Endkontrolle, bevor die Ware unser Haus verlässt. Gerade bei Wildpilzen sind wir ständig gefordert, nachzuweisen, dass diese nicht aus umweltbelasteten Anbaugebieten stammen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Verbraucher immer noch glaubt, dass ukrainische bzw. russische Pilze infolge der Tschernobyl-Katastrophe extrem mit radioaktiven Stoffen belastet sind. Unsere laufenden Messungen ergeben genau das Gegenteil. Es hat sich mittlerweile auch herumgesprochen, dass die allerbesten Pilze aus den ausgedehnten Waldgebieten der ehemaligen Sowjetunion stammen.

Trotz Besinnung auf unsere Werte, Tradition und Wurzeln vergessen wir nicht, uns den immer grösser werdenden Anforderungen unserer Kunden zu stellen und Produkte, Konzepte und Verfahren kontinuierlich weiter zu entwickeln. Nicht zuletzt ist es dieser Kombination aus „handwerklicher“ Tradition und Innovationskraft zu verdanken, dass viele unserer Kunden aus Lebensmittelindustrie und Handel uns seit Jahrzehnten ihr Vertrauen schenken.